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Boom nach Corona? So könnte sich Shared Mobility laut Experten entwickeln

Credit: MOIA, Retzke/ FreeNow, Finn Fredeweß/CleverShuttleCredit: MOIA, Retzke/ FreeNow, Finn Fredeweß/CleverShuttle

Der wirtschaftliche Druck aufgrund der Corona-Pandemie ist in der Mobilitätsbranche deutlich zu spüren. Schon nach der ersten Woche sprachen viele Car-und Ridesharing-Anbieter gegenüber MOViNC von deutlichen Rückgängen der Fahrgastzahlen. Dennoch könnte die Krise für einen Boom sorgen, wie ein Experte nun sagt.

Nicht alle Unternehmen werden die Krise überstehen, wie Business Insider berichtet.

„Die Corona-Krise sorgt bei Shared-Mobility-Anbietern für Umsatzeinbrüchen von bis zu 80 Prozent. Die ein oder anderen können mit Spezialangeboten oder Lieferservices vielleicht ein bisschen Umsatz generieren, aber insgesamt trifft es alle sehr stark.“

Kersten Heineke, Leiter des Center for Future Mobility bei McKinsey

Car-und Ridesharing-Anbieter haben Angebot an Corona angepasst

Viele Car-und Ridesharing-Anbieter haben die Ausrichtung ihres Angebots angepasst. Sie fahren beispielsweise Menschen in systemrelevanten Berufen, haben die Hygienemaßnahmen erhöht oder transportieren weniger Menschen in einem Auto. Damit sinkt auch die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Start-ups – das Überleben ist ein Wettlauf gegen die Zeit. Doch ist die Krise erst einmal überstanden, dann geht man von einem Aufschwung der Branche aus:

„Wir gehen in unseren Szenarien für die Zeit nach der Corona-Krise von einem vorübergehend stärkeren Trend zur Individualmobilität aus. Davon profitieren das private Auto und alle Mobilitätsformen, bei denen man die Distanz besser wahren kann, als im öffentlichen Nahverkehr.“

Kersten Heineke, Leiter des Center for Future Mobility bei McKinsey

Aber der Experte ergänzt: „Die Erfahrung zeigt, dass selbst einschneidende Ereignissen das Nutzerverhalten oft nur kurzfristig beeinflussen.“

Zum Thema: Coronavirus: So geht es den Car- und Ridesharing-Anbietern – ein Überblick

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