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Free Now startet seinen Uber-Klon auch in Berlin

Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now. Foto: Free NowAlexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now. Foto: Free Now

Free Now, der neue Name von myTaxi nach dem Zusammenschluss der Mobilitäts-Angebote von Daimler und BWM, hatte mit seinem Mietwagen-Angebot á la Uber in Hamburg für ordentlich Wirbel in der Branche gesorgt. Free Now bietet neben der Vermittlung von Taxis mit dem Service „Ride“ nämlich auch Mietwagen mit Fahrern an. Das Angebot startete zunächst in Hamburg und ist nun auch in Berlin verfügbar.

„Viele Fahrer empfinden das als Verrat“, sagte damals Clemens Grün, Vorstand des Hamburger Taxenverbands zum Hamburger Abendblatt. „Wir Taxifahrer haben die App von Free Now groß gemacht, aber jetzt bietet dieser Dienstleister auf der gleichen Plattform unsere Konkurrenz gleich mit an.“

700 Mietwagen-Fahrer von Free Now in Berlin

In der App von Free Now können Fahrgäste im Berliner Innenstadt-Bereich nun die Option Ride nutzen. Zum Start sind nach Unternehmensangaben 700 lizenzierte Fahrer auf den Straßen Berlins
unterwegs. Der Service kostet zum Beginn pauschal fünf Euro.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserem neuen Service jetzt auch in der Hauptstadt unterwegs sind. Die aktuellen Zahlen aus Hamburg zeigen, dass der neue Service von unseren Kunden mehr und mehr genutzt wird. Die Anzahl der gefahrenen Touren steigt jede Woche um bis zu 50 Prozent”, sagt Alexander Mönch, Deutschland-Chef von Free Now. Ride spreche vor allem eine preissensible Zielgruppe an.

Free Now reagiert auf Kritik aus der Taxi-Branche

Dass das neue Angebot in direkter Konkurrenz zu Taxis steht, ist den Fahrern nicht entgangen – und ebenso hat Free Now die Kritik der bisherigen Partner wahrgenommen. Fahrer und Unternehmer bleiben weiterhin die wichtigsten Partner für Free Now, lässt das Unternehmen mitteilen. Die Vermittlung von Taxis sei weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Firmen-DNA.

Zum Thema: Free Now macht Uber und seinen eigenen Fahrern Konkurrenz

„Wir verstehen uns als faire, europäische Alternative zu internationalen Wettbewerbern, die teils aggressiv auch auf den Berliner Markt drängen. Diesen Markt werden wir ihnen nicht überlassen, sondern als Multiservice-Anbieter gemeinsam mit allen angeschlossenen Fahrern und Unternehmern neue Angebote für unsere Fahrgäste entwickeln. Das gilt nicht nur für unseren neuen Mietwagen-Service, sondern auch für das Taxigewerbe”, so Alexander Mönch.

Interessiert an Uber? Mehr Artikel finden Sie auf unserer Seite ÜberUber.de und in unserer Facebook-Gruppe Über Uber können Sie sich austauschen.

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