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Uber und Lyft verlieren im Fahrerstreit – was das bedeutet

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Bislang befördern FahrerInnen von Uber und Lyft ihre KundInnen als Selbstständige. Doch nun müssen die Fahrdienstleister um ihr Modell bangen.

Ein Berufungsgericht entschied nun, dass Uber und Lyft sich an ein Gesetz halten müssen, wonach die FahrerInnen in Kalifornien als Angestellte und nicht mehr als selbstständige Unternehmer behandelt werden müssen, wie CNN berichtet. Damit wurde die Entscheidung eines anderen Gerichts im US-Bundesstaat bestätigt, gegen die die Unternehmen Widerspruch eingelegt hatten. Grundlage für die Entscheidung war ein Gesetz aus dem Jahr 2019 (MOViNC berichtete).

Der Status von FahrerInnen von Uber und Lyft ist seit Jahren ein Dauerstreitthema. Für die FahrerInnen bedeutet der Angestelltenstatus einen Anspruch auf Mindestlohn und bezahlte Krankheitstage. Die Fahrdienstleister argumentieren hingegen mit Mehrkosten und damit einhergehenden Preiserhöhungen für die KundInnen durch das neue Modell.

Der neue FahrerInnenstatus gilt, solange das als Grundlage dienende neue Gesetz nicht bei einem zur US-Wahl November stattfindendem Referendum mit dem Namen „Proposition 22“ gekippt werden sollte. Der Ausgang des Rechtsstreits könnte weltweite Folgen für das Modell der Gig Economy, in der Online-Unternehmen kurzfristig immer wieder kleine Aufträge an Freiberufler vergeben haben. Uber kündigte indes zum wiederholten Male an, seinen Betrieb einzustellen, sollte dieser Statuts bleiben. Bei Lyft hingegen denkt man darüber nach, vor das höchste Gericht des Staates zu ziehen.

Zum Thema: Free Now: Uber bietet BMW und Daimler eine Milliarde Euro

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