Leash: Was hinter dem neuen Test-Dienst von Volkswagen steckt

VW soll ein neues kombiniertes Leasing-Carsharing-Modell testen. Das wäre der zweite Versuch des Autobauers, beim Thema Carsharing mitzumischen. Was hinter dem Projekt steckt.

VW soll ein neues kombiniertes Leasing-Carsharing-Modell testen. Das wäre der zweite Versuch des Autobauers, beim Thema Carsharing mitzumischen. Was hinter dem Projekt steckt.

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In Zeiten von New Mobility müssen auch klassische Autobauer neue Wege bestreiten, um konkurrenzfähig zu bleiben. Volkswagen begann damit bereits vor rund einem Jahr. Mit WeShare vermietet das Unternehmen rund 1500 elektrische Carsharing-Golfs in der Hauptstadt und mit dem Ridepooling-Dienst MOIA ist VW in Hamburg vertreten. Nun berichtet das Portal financefwd.com von einem neuen Test-Projekt im Bereich des Leasing-Carsharings.

Demnach soll die Tochter Urban Mobility International GmbH, die auch schon das Geschäftsmodell von WeShare betreut, Leash testen. Auf der Website leash.one soll kurze Zeit eine Ankündigung gestanden haben. Demnach soll es sich bei Leash um das Leasing von E-Autos handeln. Durch die Weitervermietung an andere KundInnen könnten sich die Leasingnehmer die Kosten für das Auto wieder verdienen. Inzwischen ist die Website wieder offline, financefwd.com hat hier einen Screenshot der Seite hinterlegt.

Leash: So viel soll der Dienst kosten

Dem Portal zufolge gibt es sogar schon ein mögliches Preismodell. 128 Euro werden demnach für eine Nutzung von 14 Tagen im Monat fällig. Sieben Tage hingegen sollen rund 50 Euro kosten. Wann und ob der Service überhaupt verfügbar sein wird, ist noch völlig unklar. Auf der inzwischen entfernten Website schrieb eine Sprecherin:

Bei Leash handelt es sich um ein Testprojekt, mit dem wir zunächst ausschließlich Erkenntnisse für zusätzliche Angebote generieren

Janina Baldin, Sprecherin von UMI

UPDATE: Wie Baldin gegenüber MOViNC erklärte, handle es sich bei Leash um ein Testprojekt. Da die Online-Testphase inzwischen abgeschlossen sei, sei die Webseite auch nicht mehr erreichbar.

Zum Thema: Carsharing-Anbieter verrät, wie hart er durch Corona getroffen ist

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