Credit: Seat

Seat startet E-Roller-Sharingdienst Mó und führt Flatrate ein

In Spanien startet Seat mit dem Sharingdienst Mó und setzt dabei auf das hierzulande beliebte Abo-Modell à la Netflix.

In Spanien startet Seat mit dem Sharingdienst Mó und setzt dabei auf das hierzulande beliebte Abo-Modell à la Netflix.

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Mit zwei elektrischen Rollern und einem Scooter hat Seat nun seinen eigenen Sharing-Dienst im spanischen Barcelona gestartet, wie das Unternehmen mitteilt. Insgesamt können KundInnen dort nun 632 Fahrzeuge ausleihen.

Der Seat Mó E-Kickscooter ist dabei mit einer Reichweite von rund 25 Kilometern und als faltbares Modell der kleinste und günstigste Roller. Weiter, nämlich bis zu 65 Kilometer weit, soll der Mó E-Kickscooter 65 kommen. Der Mó E-Scooter 125 ist das einzige leihbare Zweirad. Er hat Platz für zwei Personen Platz, soll eine Reichweite von bis zu 125 Kilometer und eine Geschwindigkeit von bis zu 95 km/h schaffen. Für ihn wird allerdings auch ein Führerschein der Klasse A1 benötigt.

Die Einführung des Sharing-Dienstes ist ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen unseres Engagements für eine neue urbane Mobilität. Dadurch soll sich die Lebensqualität in Ballungsgebieten verbessern. Zudem sollen urbane Mobilitätslösungen für die Öffentlichkeit, insbesondere aber für junge Menschen, zugänglicher und erschwinglicher werden.

Lucas Casasnovas, Leiter von Seat Mó

Zudem habe man ein Hygienekonzept entwickelt, das die Nutzenden bestmöglich vor dem Coronavirus schützt. Dafür behandle man die E-Scooter mit einer neuartigen Oberflächenbehandlung mit der sogenannten Liquid-Guard-Beschichtung. Diese Nanobeschichtung würde die Fahrzeuge schützen, indem sie mögliche Viren, Mikroben, Bakterien und Pilze abtöten würde, heißt es von Seat.

So funktioniert das Abo-Modell von Seat Mó

Über die App können Nutzende den nächstgelegenen Roller suchen und freischalten. Im Staufach des Scooters befinden sich zwei Helme für Fahrer und Beifahrer sowie Einweg-Hygienehauben und Desinfektionstücher zum Schutz vor dem Coronavirus.

Preislich setzt Seat neben der normalen Vermietung auf die bei den Anbietern immer beliebter werdenden Wochen-und Monatsabos. Im Preis enthalten sind dann Fahrzeugversicherung, die Wartung, der Helm sowie ein wöchentlicher Batteriewechsel. Das Abo gilt für einen Nutzenden und eine weitere Person.

  • Ein Wochenabo kostet für den Roller 75 Euro, 15 Euro für den E-Kickscooter und 25 Euro für den E-Kickscooter 65.
  • Ein Monatsabo kostet für den Roller 200 Euro , 40 Euro für den E-Kickscooter oder 75 Euro E-Kickscooter 65.
  • KundInnen, die sich ein viertel Jahr an den Roller von Seat Mó binden zahlen 150 Euro pro Monat.

Zum Thema: Meenz-E: Elektroroller starten in Mainz – so funktioniert’s

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