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Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit von E-Mobilität

Elektromobilität ist für uns mittlerweile kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken und zudem vielversprechend für unsere Zukunft in der Mobilität.

Elektromobilität ist für uns mittlerweile kaum noch aus unserem Alltag wegzudenken und zudem vielversprechend für unsere Zukunft in der Mobilität. Immer mehr E-Autos tummeln sich auf unseren Straßen und E-Scooter prägen mittlerweile viele Stadtbilder.

Mit dem Begriff Elektromobilität werden grob gesagt alle Straßenfahrzeuge zusammengefasst, die mit einem Elektromotor angetrieben werden, ihre Energie also überwiegend aus dem Stromnetz beziehen. Darunter fallen zum Beispiel E-Autos, -Roller, -Scooter, -Bikes, -Busse und auch mehr und mehr LKWs.

Elektromobilität als Transportlösung für ein gesünderes Klima 

Elektromobilität ist der Schlüssel zur klimafreundlichen Mobilität. Denn besonders bei der Nutzung von erneuerbaren Energien zur Ladung der Akkus wird bei der Nutzung von E-Fahrzeugen kaum CO2 freigesetzt. Aber auch andere Aspekte in der Herstellung und Verwendung können die Klimabilanz dieser Fahrzeuge nochmals verbessern. Keine fossilen Brennstoffe müssen mehr für den Antrieb der Transportmittel herangezogen werden. Wenn die Entwicklungen hinsichtlich Ökostroms aus erneuerbaren Energiequellen positiv voranschreiten, ist das Fahren mit E-Fahrzeugen also bald klimaneutral. 

Effiziente Produktion: Die Lebensdauer von Fahrzeugen erhöhen 

Mit der Hilfe von effizienten Imprägnieranlagen beispielsweise werden die Teile der Antriebsanlage imprägniert und damit deren Oberflächen optimiert. Das hat zur Folge, dass die Fahrzeuge eine verbesserte Leistung erzielen zu können und zur gleichen Zeit die Lebensdauer des Fahrzeuges merklich erhöht wird.

Die Laufzeit von E-Fahrzeugen und ihre Klimabilanz 

Die durchschnittliche Laufzeit eines Elektromotors beträgt in etwa 1.000 Ladevorgänge – das sind etwa 100.000 gefahrene Kilometer. Bis dieses Ziel erreicht ist, vergehen je nach Nutzung etwa fünf bis zehn Jahre. Schon ab 60.000 Kilometern Laufleistung ist ein E-Auto klimafreundlicher als ein Benziner. Und ab 80.000 Kilometern zieht das E-Auto im Sinne der Klimafreundlichkeit auch an einem Dieselauto vorbei.

Das Problem mit der Nachhaltigkeit von E-Fahrzeugen  

Doch wie sieht es mit der Nachhaltigkeit der E-Autos und anderen Fahrzeugen aus der E-Mobilität aus? Die Ökobilanz von E-Autos gerät leider häufig unter Kritik. Denn die Herstellung der Batterien ist problematisch und zudem mit einem hohen CO2 Ausstoß verbunden. Problematisch deshalb, weil die Herstellung nicht sehr ressourcenschonend ist. Zur Produktion wird das fossile Material Lithium benötigt, das ein Bestandteil der in den Fahrzeugen verbauten Lithium-Ionen-Akkus ist. Beim Abbau dieser Komponente wird Natur und damit wertvoller Lebensraum zerstört. 

Die Entsorgung der Akkus 

Auch die Entsorgung der Akkus bzw. Batterien zieht die Nachhaltigkeitsbilanz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen nach unten. Zwar müssen 50% des Materials einer Autobatterie recycelt werden. Diese Zahl wird jedoch schon erreicht, wenn alleine das Gehäuse recycelt wird. Aber was geschieht mit den übrigen Bestandteilen? Aspekte wie die schwere Löschbarkeit der Akkus im Fall eines Brandes macht die Entsorgung zu einer zusätzlichen Herausforderung. 

E-Mobilität – die Hoffnung für die Zukunft der Mobilität und deren Mankos

E-Mobilität wird in unserer Gesellschaft ein immer wichtigeres Thema. Schon seit Jahren wird über die Vorzüge und Nachteile hitzig diskutiert. Fakt ist, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge längst in unserem Alltag angekommen sind, auch wenn sie noch nicht jeder Mensch nutzt. Mehr und mehr E-Fahrzeuge sind auf unseren Straßen unterwegs, egal ob Autos, Roller, Scooter oder Lastkraftwagen. Wird der Strom für das Laden der Akkus in den Fahrzeugen aus Strom aus erneuerbaren Energiequellen herangezogen, kann das Fahren sogar als klimaneutral bezeichnet werden. Durch eine möglichst effiziente Produktion, etwa durch das Imprägnieren bestimmter Bestandteile, wird die Lebensdauer der Fahrzeuge erhöht, was hinsichtlich Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit nochmals einen Pluspunkt ergibt.

Kritisch zu betrachten ist jedoch immer noch das Sorgenkind Lithium-Ionen-Akku. Für die Gewinnung des fossilen Materials Lithium wird wertvoller Lebensraum zerstört und die Herstellung der Akkus geht mit einem hohen Ausstoß an CO2 einher. Auch die Entsorgung der Akkus ist nach wie vor problematisch und bedarf in naher Zukunft noch besserer Lösungen. Nichtsdestotrotz bleibt die Technologie die Hoffnung für die Zukunft der Mobilität. 

Titelfoto: Maxim Hopman / Unsplash

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