Carsharing

Nach Corona will CleverShuttle sich in Berlin vergrößern

Ein Fahrzeug von CleverShuttle vor dem RKI. Credit: CleverShuttleNach der Pandemie will das Unternehmen neue Stadtgebiete der Hauptstadt erschließen.

CleverShuttle will sich in Berlin vergrößern. Der Ridesharing-Anbieter wolle seine Konzession in der Hauptstadt um vier Jahre verlängern, heißt es. Außerdem wolle das Unternehmen sein Geschäftsgebiet erweitern.

Im August dieses Jahres wird die Konzession von CleverShuttle in Berlin enden. Das Unternehmen hat ehrgeizige Pläne: Es will die nicht nur um weitere vier Jahre verlängern, sondern zusätzlich auch das Geschäftsgebiet ausweiten und die Außenbezirke der Hauptstadt stärken, wie die Berliner Zeitung berichtet.

Trotz der enormen wirtschaftlichen Folgen aufgrund der Corona-Pandemie – der Geschäftsführer Bruno Ginnuth spricht gegenüber der Zeitung von einem Wert von rund 80 Prozent unter früheren Werten in der vergangenen Woche – gibt man sich bei CleverShuttle zuversichtlich und plant für die Zeit danach.

CleverShuttle geht es wie den anderen New-Mobility-Anbietern

Die Corona-Pandemie lässt die Mobilitätsbranche stillstehen. Auch bei CleverShuttle spürt man das deutlich, wie der Geschäftsführer dem Blatt verrät. Insbesondere die Fahrten abends und in der Nacht, wenn die KundInnen Kneipen, Clubs oder andere Kultureinrichtungen besuchen, fallen weg:

Das Rückgrat der Nachfrage ist weggefallen.

Geschäftsführer Bruno Ginnuth zur Berliner Zeitung

Auf die derzeitige Krise reagiert das Unternehmen mit einem angepassten Angebot. Personen, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, bekommen vom Unternehmen 50 Euro Guthaben zur Verfügung gestellt. Zudem stellt CleverShuttle einige seiner Fahrzeuge für die Berliner Tafel, die Charité und das RKI zur Verfügung. Außerdem setze man verstärkt auf eine Glas-Trennscheibe zwischen FahrerInnen und Fahrgästen. Als Sofortlösung sollen transparente Plastikplanen die Menschen in den CleverShuttle-Fahrzeugen schützen (MOViNC berichtete).

Ein Clevershuttle mit Plastikplanen zum Schutz der Mitarbeiter vor Infektionen. Credit: Clevershuttle / Finn Fredeweß
Clevershuttle stattet seine Fahrzeuge derzeit mit Plastikplanen aus, um die Fahrer zu schützen. Credit: Clevershuttle / Finn Fredeweß

Aktuell deckt CleverShuttle mit seinem rund 300 Quadratkilometer großen Einsatzgebiet etwa ein Drittel der Hauptstadt ab, wie die Berliner Zeitung berichtet. Auf der Website des Unternehmens wird aber deutlich, dass der Großteil davon im Zentrum der Stadt liegt. Das Unternehmen startete im Jahr 2016 mit zehn Fahrzeugen, inzwischen fahren bis zu 150 Elektroautos von CleverShuttle durch die Stadt – im Durchschnitt sollen es zuletzt rund 120 gewesen sein.

Zum Thema: Studie: So viele Menschen würden auf ein eigenes Auto verzichten

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