Bus & Bahn

Wegen Corona: Flixbus und Pinkbus schränken Verkehr ein

Das Busunternehmen Flixbus reagiert nun auf die Corona-Krise und fährt ab Mittwoch nicht mehr zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien.

Flixbus muss sich auf neue Konkurrenz im Rückspiegel einstellen. Foto: FlixbusFoto: Flixbus

Ganz Italien ist von den Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus Covid-19 betroffen. Auf diese Entwicklung hat nun auch Flixbus reagiert. Das Unternehmen kündigte an, ab Mittwoch keine Fahrten zwischen Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien durchzuführen.

Auf der Seite des Busunternehmens heißt es dazu:

„Die italienische Regierung hat Reiseverkehre in die und aus der Lombardei sowie weiteren Regionen in Norditalien unterbunden. Haltestellen in diesen Regionen können nicht weiter angefahren werden.“

Weiter heißt es dort: „Unsere Busse werden grundsätzlich am Ende jeder Fahrt grundgereinigt. Zudem stehen wir in engem Austausch mit den Behörden und setzen für den Fernverkehr beschlossene Massnahmen selbstverständlich um.“

Wer eine Fahrt bei Flixbus gebucht hat, kann diese kostenlos stornieren. Die Regelung gilt vorerst bis zum 3. April.

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Pinkbus wegen Corona nur auf halbe Kraft

Konkurrent Pinkbus geht sogar noch einen Schritt weiter und begrenzt wegen des Coronavirus COVID-19 sein Ticketkontingent pro Fahrt auf die Hälfte der verfügbaren Sitzplätze. So soll jeder Fahrgast einen kostenlosen freien Nebenplatz bekommen. Das Angebot gilt vorerst bis zum 9. April 2020. Beim Einsteigen in den Bus brauchen Fahrgäste außerdem ihre Tickets nicht mehr vom Fahrer scannen zu lassen. Es genügt, den Namen zu nennen, damit der Fahrer das Ticket verifizieren kann.

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„Da wir bislang ausschließlich innerhalb Deutschlands fahren und nicht wie andere Anbieter Grenzüberschreitungen zu den Nachbarländern haben, werden alle Fahrten wie gewohnt durchgeführt“, erklärt Pinkbus-Geschäftsführer Christian Höber.

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