Bus & Bahn

Pinkbus gibt im Streit mit Telekom nach – und foliert Busse neu

Credit: PinkbusCredit: Pinkbus

Das Fernbusunternehmen Pinkbus muss die Farbe seiner Busse ändern. Schuld ist die Telekom.

Wenn es um die Nutzung der Farbe Magenta geht, dann versteht die Deutsche Telekom keinen Spaß. Das musste nun auch das Monilitäts-Startup Pinkbus lernen. In einem Streit mit dem Unternehmen gibt der Fernbusanbieter nun nach, wie es in einer Mittelung nun heißt. Demnach verzichtet Pinkbus künftig nicht nur auf den pinken Farbton auf seinen Bussen und foliert die Fahrzeuge entsprechend um, sondern ändert auch gleich noch den gesamten Markenauftritt.

Wir haben der DTAG (Deutschen Telekom AG, Anmerkung der Redaktion) viele neue Designvorschläge eingereicht, um wenigstens einen Teil unserer Unternehmensidentität zu bewahren. Schließlich konnten wir uns glücklicherweise einigen, auch wenn wir daraufhin ein komplett neues Branding entwickeln mussten.

Tino Engelmann, Mitgründer von Pinkbus in einer Mitteilung

Demnach habe die Telekom zuvor verlangt, dass die Farbe Pink nicht mehr flächendeckend auf Bussen, Buchungsplattform sowie Social-Media-Kanälen verwendet wird. Das Unternehmen sagte, dass die Nutzung der Farbe Magenta und ähnlichen Farbtönen durch Pinkbus nicht akzeptabel sei, weil sie Verwechslungsgefahr mit ihren Kennzeichen begründen würde. Wie das Unternehmen mitteilte, habe die Telekom vor einigen Monaten eine einstweilige Verfügung gegen das Unternehmen erwirkt. Um einen Gerichtsstreit zu vermeiden, habe sich das Start-up schließlich auf „einschneidende Kompromisse“ eingelassen.

Das Logo hat Pinkbus inzwischen umgefärbt. Aus dem einheitlichen Pink wurde ein lilafarbener Verlauf. Bei den Bussen ist die Änderung etwas komplizierter, so das Unternehmen. Um hier die Farbe zu ändern, werden die Bussen nun nach und nach per Hand mit der neuen lilafarbenen Folie beklebt.

Pinkbus ist nicht das einzige Unternehmen, das einen Farbstreit mit der Telekom hat. Die hat sich das Schutzrecht auf die Nutzung der Farbe Magenta bereits 1995 eintragen lassen und droht Unternehmen seitdem immer wieder mit rechtlichen Schritten.

Zum Thema: Flixbus: Expansion light wegen Corona

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