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Free Now stellt sich neu auf – und streicht Stellen

Credit: Free NowCredit: Free Now

Ridesahring-Anbieter Free Now und das französische Unternehmen Kapten machen in Zukunft gemeinsame Sache. Doch der Hamburger Anbieter kündigte zeitgleich auch Umstrukturierungen und damit einhergehende Entlassungen an. Seit dem 1. April befinden sich zudem Teile des Unternehmens in Kurzarbeit.

Free Now kündigte in einer Mittelung tief greifende Veränderungen im Unternehmen an. Als Grund nannte das Joint Venture von BMW und Daimler die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Demnach wird der Anbieter das französische Ridesharing-Unternehmen Kapten mit dem eigenen zusammenführen. Dabei soll auch der Service noch in diesem Jahr in die Free-Now-App integriert werden.

Free Now und Kapten

Bereits seit Ende 2017 gehört das französische Unternehmen zur Gruppe von Free Now. Bislang sei der Ridesharing-Anbieter aber operativ unabhängig von den Hamburgern geführt worden. Kapten gehört auf den Märkten in Frankreich, Großbritannien und Portugal zu den führenden Unternehmen.

Wir kündigen die Zusammenführung unserer Marken, Technologien und Teams in einer herausfordernden Zeit an. Die derzeitige globale Krise hat die ohnehin angedachten Schritte auf europäischer Ebene für uns beschleunigt.

Marc Berg, CEO von Free Now

Durch die Integration von Kapten in das Unternehmen werde man bald in allen europäischen Kernmärkten einen umfassenden Service und ein breites Mobilitätsangebot „bis hin zu Micromobility-Angeboten wie E-Scooter oder E-Bikes“ – und das „unter einer Marke und in einer App“– zur Verfügung stellen, heißt es weiter.

Die Auswirkungen von Corona

Dennoch treffen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie die Hamburger. Das Unternehmen teilte weiter mit, dass es bereits am 1. April mit Kurzarbeit für einen Teil der rund 1400 Mitarbeitenden begonnen wurde. Doch das ist nicht alles, auch Stellen werden gekürzt werden.

„Wir (werden) im Zuge der Umstrukturierung Stellen in einem unteren dreistelligen Bereich abbauen müssen. Wir werden dabei versuchen, betriebsbedingte Kündigungen soweit wie möglich zu vermeiden und einvernehmliche Lösungen mit den Mitarbeitern zu erreichen“

Marc Berg, CEO von Free Now

Zum Thema: FreeNow startet Lieferservice: Kurierfahrten per Taxi

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