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Sofortiges Aus! CleverShuttle stellt Betrieb in Berlin, München und Dresden ein

Ein Fahrzeug von CleverShuttle vor dem RKI. Credit: CleverShuttleEin Fahrzeug von CleverShuttle vor dem RKI. Credit: CleverShuttle

Es ist keine Überraschung, doch das Aus kommt plötzlich: CleverShuttle hat seinen Betrieb ad hoc in München, Dresden und Berlin eingestellt. MOViNC berichtete bereits über die anstehende Schließung, doch das Aus kommt von einem Tag auf den anderen.

In einer Mail an die Kunden heißt es beispielsweise in Berlin:

„Leider müssen wir dir mitteilen, dass CleverShuttle seit heute nicht mehr in Berlin verfügbar ist.“

Zu Begründung heißt es weiter: CleverShuttle fiele die Entscheidung nicht leicht, jedoch sei unter den derzeitigen Umständen ein wirtschaftlicher Betrieb nicht möglich.

Ein Insider erklärte gegenüber MOViNC schon vor der Bekanntgabe: Künftig hätte es Clevershuttle vermutlich schwer gehabt, sich gegen die Ridepooling-Dienste Moia und Free Now durchzusetzen. Es sei nicht absehbar, wann das Unternehmen profitabel geworden wäre. CleverShuttle gehört mehrheitlich zur Deutschen Bahn. Vor allem die Corona-Pandemie hat dem Geschäftsmodell von CleverShuttle, bei dem mehrere fremde Personen in einem Kleinbus transportiert werden, Probleme bereitet.

Zum Thema: Drastische Kürzungen bei Clevershuttle – rund 80 Prozent der Jobs betroffen

CleverShuttle bleibt in Düsseldorf, Kiel und Leipzig

Betroffen von der Schließung sind zunächst die Metropolen München, Berlin und die Großstadt Dresden. Der Betrieb in Düsseldorf, Kiel und Leipzig läuft wie bisher weiter.

CleverSchuttle-Aus: Was passiert mit dem Guthaben?

Kunden, die noch Guthaben bei CleverShuttle haben, können dieses an den noch aktiven Standorten verwenden. Dieses kann natürlich auch erstattet werden. So geht’s:

  1. Kundensupport über die CleverShuttle-App kontaktieren oder Mail an support@clevershuttle.de
  2. Transaktions-ID bei Paypal-Zahlung bzw. letzte vier Ziffern der Kreditkartennummer nennen, mit der das Guthaben aufgeladen wurde.
  3. Das Geld wird innerhalb von vier Wochen nach der Anfrage zurückerstattet.

Mitarbeit: Paul Rost und Konstantin Gülden

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