E-Scooter

So reagiert Eigentümer Bird auf die Vorwürfe gegen E-Scooter-Start-up Circ

Nun hat sich ein Sprecher von Bird gegenüber MOViNC zu den Vorwürfen der (Ex-)Mitarbeitenden geäußert. Credit: CircNun hat sich ein Sprecher von Bird gegenüber MOViNC zu den Vorwürfen der (Ex-)Mitarbeitenden geäußert. Credit: Circ

Beim E-Scooter-Start-up Circ sollen teils schlimme Arbeitsbedingungen geherrscht haben. Nun hat sich das Unternehmen zu den Vorwürfen von Ex-Angestellten geäußert.

Es geht um unbezahlte Überstunden und heftige Streits auf Management-Ebene. Eine Recherche von Gründerszene, die MOViNC aufgriff, deckte teilweise furchtbare Arbeitsbedingungen bei Circ auf – nun hat sich der jetzige Eigentümer Bird zu den Vorwürfen geäußert.

Die Vorwürfe der (Ex-)Angestellten im Überblick:

  • Demnach berichteten (ehemalige) Mitarbeitende von der Ermutigung zu Überstunden und Nachtschichten mit einem kruden Belohnungssystem.
  • Diese und andere Überstunden seien nicht bezahlt worden, Büroarbeiter sollen nach ihrem Feierabend ins Lager bestellt worden sein, um dort Arbeiten zu verrichten.
  • Eine nicht erkennbare Unternehmensstrategie soll den Mitarbeitenden genauso zu schaffen gemacht haben, wie extremer Druck vonseiten des Managements.
  • Außerdem berichten die Ex-Angestellten von heftigen Streits innerhalb der Geschäftsführung.
  • Geldprobleme von Circ sollen zusätzlich zu schlechten Arbeitsbedingungen bei Circ beigetragen haben. Die sollen sich erst durch die Übernahme von Bird aufgelöst haben.

Zum Thema: Circ: Mitarbeitende packen über schlimme Zustände aus – 5 Vorwürfe

Nun hat sich ein Sprecher von Bird gegenüber MOViNC zu den Vorwürfen der (Ex-)Mitarbeitenden geäußert. Er sagt:

Wir bitten um Verständnis, dass wir historische Anschuldigungen nicht bestätigen oder kommentieren können. Bird legt größten Wert auf das Wohlergehen, die Sicherheit und die Gesundheit seiner Mitarbeiter*innen, Nutzer*innen und der Städte, in denen wir aktiv sind.

Und weiter:

Die beschriebenen Umstände sind, falls zutreffend, völlig inakzeptabel. Wir nehmen das Wohlergehen der Mitarbeiter*innen sehr ernst und diese Art von Aktivität würde im neuen zusammengeschlossenen Unternehmen nicht stattfinden.

Das Roller-Start-up hieß bei der Gründung im Jahr 2018 Goldflash. Später sollte die Firma als Flash starten. Doch im Juni 2019 musste sich das Unternehmen von Lukasz Gadowski in Circ umbenennen. Der Grund dafür waren markenrechtliche Probleme, wie das Manager-Magazin berichtet. Anfang dieses Jahres wurde Circ vom US-Anbieter Bird übernommen.

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