E-Scooter

Voi will mit Reaktionstest Trunkenheitsfahrten eindämmen

Credit: Alena Zielinskli /Free NowCredit: Alena Zielinskli /Free Now

Für E-Scooter gilt wie für Autos auch: Wer Alkohol getrunken hat, sollte besser nicht fahren. Doch wie lässt sich das überprüfen? Voi arbeitet nun an einer Lösung.

Nach ein paar Bier noch schnell mit dem E-Scooter nach Hause zu fahren ist keine gute Idee. Denn: Für die Roller gelten die gleichen Alkohol-Promillegrenzen wie für Autofahrer. Sprich: FahrerInnen die mit 0,5 bis 1,09 Promille durch die Gegend düsen begehen eine Ordnungswidrigkeit und riskieren einen Bußgeldbescheid – auch wenn sie keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigen. Wer erwischt wird, dem drohen 500 Euro Strafe, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Für FahrerInnen unter 21 Jahren und FahrerInnen in der Probezeit gilt sogar ein generelles Alkoholverbot am Steuer.

So will Voi Trunkenheitsfahrten verhindern

Laut eines Berichts will das Unternehmen Voi nun mit einem Sicherheitssystem in der App verhindern, dass es zu Trunkenheitsfahrten auf den Scootern kommen kann. Ein Sprecher des E-Scooter-Unternehmens bestätigte die Tests gegenüber MOViNC. Demnach wird in der App vor Fahrtantritt ein Reaktionstest durchgeführt. Wenn die FahrerIn den Test nicht besteht, dann kann der E-Scooter gar nicht erst entsperrt und demnach auch nicht genutzt werden. Laut dem Unternehmen soll die Funktion, sofern sie sich bewährt, vermehrt abends und am Wochenende eingesetzt werden.

Bislang finden die Tests lediglich im Headquarter von Voi in Schweden statt. „Dort arbeiten unsere Technikspezialisten an der Umsetzung der nötigen digitalen Infrastruktur, gleichzeitig Evaluieren wir, wie genau eine Einführung im Straßenbetrieb funktionieren könnte,“ so Claus Unterkircher, General Manager Voi für den DACH Raum zu MOViNC.

Zum Thema: Die fünf größten E-Scooter-Mythen – und was dahinter steckt

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