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Deutscher Uber-Chef zieht Corona-Bilanz: Geschäft stark eingebrochen

Die Aktie von GrubHub schießt durch die Übernahmegerüchte von Uber in die Höhe. Credit: UberBei Uber brachen die Buchungen massiv ein.

Die Corona-Pandemie hat den Fahrdienstleister Uber ausgebremst – wie sehr, das  verriet der Deutschland-Chef des Unternehmens nun.

Die weltweiten Kontakt-und Ausgangsbeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie brachten auch die Mobilität beinahe zum Erliegen. Obwohl der Essenslieferanten Uber Eats von Uber in dieser Zeit stark wachsen konnte, fuhr der Fahrdienstleister im zweiten Quartal Milliardenverluste ein. Der Grund: Im klassischen Fahrdienstgeschäft brachen die Erlöse um 29 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Doller ein (MOViNC berichtete). Im Interview mit Gruenderszene sprach Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland nun über die Auswirkungen auf den Fahrdienstleister.

Im März sprach man von Fahrtenrückgängen in Höge von bis zu 70 Prozent (MOViNC berichtete), inzwischen würden sich die Buchungszahlen aufgrund der lokalen Nutzenden langsam wieder erholen, so Weigler.

Die Touristenzahlen und Flughafenbuchungen sind jedoch weiterhin auf einem Bruchteil des Standes vor der Pandemie, da immer noch weniger internationale Gäste kommen.

Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland zu Gruenderszene

Zudem betonte Weigler, dass der Start von Uber for Business erfolgreich verlaufen sei. Unternehmen können das Business-Programm mit der internen Reisekostenabrechnung verknüpfen. Außerdem können die Arbeitgeber einstellen, wie viel Geld die Angestellten maximal ausgeben dürfen und in welchem Zeitraum sie den Fahrdienst nutzen können. Zudem will Uber ein Pendlerprogramm einführen. Hierfür sollen sich Unternehmen an den Kosten für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte beteiligen.

Wir sind derzeit stark im Vertriebsmodus und konnten bereits erste Dax-Konzerne unter Vertrag nehmen.

Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland zu Gruenderszene

Insgesamt soll Uber bereits 65.000 Firmenkunden auf der Plattform haben.

Uber: Beziehungsarbeit während Corona

Die Pandemie-Zeit habe man bei Uber für die Beziehungspflege genutzt. So berichtet das Magazin von einem gemeinsamen Sicherheitskodex für Hygieneregeln, der in Kooperation mit dem bayerischen Verkehrsministerium und dem lokalen Taxigewerbe entstanden sei.

Wir haben in diesen schwierigen Zeiten viel enger als sonst mit Städten, Kommunen und anderen Partnern zusammengearbeitet, um gemeinsam neue Lösungen zu entwickeln.

Christoph Weigler, General Manager von Uber Deutschland zu Gruenderszene

Zum Thema: Uber will emissionsfrei werden – und lässt sich ganz schön viel Zeit damit

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