Bus & Bahn

Nach Corona-Pause: BlaBlaBus fährt wieder

BlaBlaBus will den deutschen Markt mit Dumpingpreisen erobern. Foto: BlaBlaBusNun sind auch die orangenen Busse wieder auf der Straße.

Flixbus bekommt wieder Konkurrenz. Denn: Der Fernbusanbieter BlaBlaBus ist seit Mittwoch wieder unterwegs – mit eingeschränktem Angebot.

Fernreisen waren in den vergangenen drei Monaten nicht möglich. Mit dem bundesweiten Beginn der Sommerferien und den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen vielerorts, geht auch eine Ausweitung der Mobilität einher. Nun normalisiert sich auch der Fernbusmarkt wieder.

Konkurrent Flixbus ist bereits seit Ende Mai wieder unterwegs, nun zieht BlaBlaBus nach. Seit Mittwoch können Reisende wieder mit den Fernbussen fahren. Drei Monate lang blieben die orangenen Fahrzeuge aufgrund der Einschränkungen der Corona-Pandemie in den Garagen. Nun nimmt das Unternehmen, zeitgleich mit dem Beginn der Sommerferien in Berlin, seinen Betrieb wieder auf.

Zunächst seien 25 Busse unterwegs. Man wolle das Angebot schrittweise ausbauen, so das Unternehmen. Vorerst fährt BlaBlaBus elf deutsche Städte an. Ab dem 9. Juli soll das Streckennetz in Deutschland dann weiter ausgebaut werden. Zudem sollen auch Ziele im europäischen Ausland, wie etwa Paris, Prag oder Amsterdam angefahren werden.

Zum Thema: Flixbus baut Netz aus: Diese Linien fahren wieder

BlaBlaBus: Das sind die neuen Hygiene-Regeln

Neu mit an Board ist außerdem ein neues Hygiene-Konzept. Wie das Unternehmen auf der Website erklärt, bleibt jeder zweite Sitz frei – und kann auch nicht gebucht werden. Alle Busse sind außerdem mit Desinfektionsmittel ausgestattet und werden täglich desinfiziert, heißt es weiter. Fahrgäste müssen während der Fahrt einen Mund-und Nasenschutz tragen.

BlaBlaBus gehört zum französischen Unternehmen Comuto, das vor allem für die Mitfahr-App BlaBlaCar bekannt ist, über die sich Menschen zu Mitfahrgelegenheiten zusammenschließen können. Das Unternehmen ist seit knapp einem Jahr auf dem Fernbusmarkt aktiv.

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