E-Scooter

E-Scooter-Anbieter Dott startet in Deutschland – und macht alles anders

Dott hat seine E-Scooter in München gestartet. Foto: DottDott hat seine E-Scooter in München gestartet. Foto: Dott

Tier, Lime, Jump, Circ, Bird, Voi… Deutschland ist E-Scooter-Land. Nun gesellt sich ein siebter Anbieter hinzu. Das niederländische Start-up Dott ist in München gestartet – weitere Städte sollen folgen.

Dott wurde 2018 gegründet und ist bislang in Brüssel, Paris, Lyon und Mailand unterwegs. Unter anderem steckt Kapital von Axel Springer Digital Ventures und dem Unternehmen.

Das macht Dott anders als die anderen E-Scooter-Anbieter:

Dem Start-up zufolge sollen die E-Scooter größtenteils recyclebar sein. Allerdings verbaut Dott feste Akkus – und keine auswechselbaren. Nachhaltiger als bei den anderen Anbietern ist es nicht. Tier beispielsweise bietet bereits E-Scooter mit austauschbaren Akkus an.

Dott verlangt in München 23 Cent pro Kilometer. Damit ist das Angebot eines der teuersten. Das Start-up rechtfertigt den Preis mit einer Vollkaskoversicherung für Rollerfahrer, faire Arbeitsverhältnisse – was auch immer das heißen mag – und Festanstellungen für die europaweit 150 Angestellten für die Wartung und Aufladung der E-Scooter. Konkurrenten wie Tier Mobility beschäftigen laut Gründerszene externe Dienstleister. Lime setzt auf so genannte Juicer, Freelancer, die die Scooter selbst aufladen.

Zum Thema: Das verdient ein Juicer bei Lime

Außerdem will Dott erst einmal nur wenige E-Scooter bereit stellen. General-Manager Jimmy Cliff sagte t3n: „Wir wollen abwarten und verstehen, wie sich die Nachfrage entwickelt ehe wir mehr Roller anbieten.“

Zum Thema: Voi hat einen neuen E-Scooter und neues Kapital

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